In einigen Tagen endet bereits die deutsche Spargelsaison. Doch mit deren Ende beginnt nahezu zeitgleich die Ära der Sommerfrüchte. Erdbeeren von heimischen Feldern gibt es schon seit einigen Wochen. Je länger die beliebten roten Früchtchen warme Sonnenstrahlen empfangen, desto süßer und aromatischer schmecken sie.
„Erdbeeren sind kleine Vitaminbomben. Sie enthalten mehr Vitamin C als Orangen oder Zitronen“, erklärt Dr. Anja Luci, Ernährungsexpertin bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse.

Darüber hinaus punkten sie mit wichtigen Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium und Zink. Und mit nur 0,3 Gramm Fett pro 100 Gramm rücken sie dem Corona-Speckgürtel ordentlich zu Leibe – pur genossen vorausgesetzt, also ohne Zucker und kalorienreiche Schlagsahne.
Wenn es im Sommer richtig warm wird und sich die Erdbeerzeit dem Ende neigt, explodiert die Auswahl an Sommerfrüchten. „Die regionalen Obstsorten sind in dieser Jahreszeit besonders vielfältig und abwechslungsreich“, sagt Luci.

Den Anfang im Fruchtreigen machen Brombeeren, Heidel- und Himbeeren, sowie Johannis- und Stachelbeeren. „Mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen eignen sie sich besonders als leckere und gesunde Zutat zu Speiseeis, im fettarmen Joghurt oder Müsli“, erklärt die Ernährungsexpertin. Nur wenige Wochen später haben dann Kirschen, Mirabellen, Aprikosen und Pflaumen Hochsaison. Die Sommerfrüchte enthalten mit ihrem saftigen, süß-sauren Fruchtfleisch besonders viele Vitamine, Magnesium und Eisen. Grundsätzlich gilt, alle Früchte vor dem Verzehr gründlich zu waschen. Besonders bei importierten Früchten aus dem Ausland ist aufgrund der Belastung mit Insektenschutzmitteln Vorsicht geboten. Selbst pflücken ist natürlich auch immer eine Möglichkeit, die man in Betracht ziehen kann!
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