Skindred

Big tings to come

Benji Webbe geht unbeirrt seinen Weg und führt sein musikalisches Baby in immer höhere Sphären. Wird auch langsam Zeit, schließlich sind Skindred schon 20 Jahre am Start und da steht irgendwann die internationale Reifeprüfung an.

Verdient hätten es die Waliser schon lange, doch ist ihr eklektischer Mix aus Reggae, Punk, HipHop, und Dubstep zu wild, als dass er in irgendein Format-Radio gepresst werden könnte. Das war schon in den 90ern so, als Webbe noch mit Dub War am Start war, die für nicht wenige Crossover-Fans die europäische Antwort auf Faith No More waren.

Nach Streitigkeiten mit der UK-Plattenfirma Earache gründete Webbe mit den Dub War-Mitstreitern Martyn Ford (Drums) und Jeff Rose kurzerhand Skindred und wechselte zum damals neu gegründeten US-Indie-Label Bieler Records. Mittlerweile ist Webbe nicht mehr bei der Plattenfirma des Ex-Saigon Kick-Sängers Jason Bieler, sondern beim aufstrebenden Ösi-Label Napalm aus der Steiermark. Mit ‘Big Tings’ ist nun das siebte Skindred-Baby am Start, das etwas elektronischer als die Vorgänger krabbelt, aber immer noch kaum zu bändigen ist.
Thorsten Hengst

Am 6. Februar im Schlachthof.

Cover April

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