cambio CarSharing – Gemeinsam unterwegs

Ein doppelter Meilenstein in Bremen: 35 Jahre CarSharing-Pionierarbeit mit dem weiteren Ausbau des Netzes und dem 30.000sten Kunden. Was nach Zahlen klingt, erzählt in Wahrheit eine Geschichte über soziale Arbeit, nachhaltige Mobilität und den Mut, Dinge anders zu machen.

Der Jubiläumskunde könnte kaum passender sein: das Mädchenhaus Bremen. Rund 100 Mitarbeitende arbeiten dort an fünf Standorten, der Alltag ist geprägt von spontanen Terminen – Mobilität ist dafür unverzichtbar. „Wir brauchen die cambio-Flotte für ganz unterschiedliche Szenarien: Ausfahrten mit kleinen Gruppen, Großeinkäufe für Veranstaltungen oder Umzüge, wenn Mädchen aus betreuten WGs in eigene Wohnungen ziehen. Dazu kommen viele spontane Fahrten, etwa ins Krankenhaus“, sagt Shahrzad Tajali vom Mädchenhaus Bremen.

Shahrzad Tajali vom Mädchenhaus Bremen - Kunde Nr. 30.000 von cambio CarSharing
Shahrzad Tajali vom Mädchenhaus Bremen – Kunde Nr. 30.000 von cambio Foto: Kerstin Rolfes

Lange Zeit bedeutete das private Autos und improvisierte Lösungen. Als die Einrichtung vor der Entscheidung stand, eigene Dienstwagen anzuschaffen oder neue Wege zu gehen, fiel die Wahl schnell auf CarSharing. „CarSharing ist für uns die deutlich sinnvollere, nachhaltigere und kosteneffizientere Option. cambio bietet uns genau die Mobilität, die wir brauchen – ohne eigenen Fuhrpark, aber mit hoher Verlässlichkeit“, erklärt Tajali. Geschätzt werden die Vielfalt der Fahrzeuge – vom Kleinwagen bis zum Transporter – und die Unauffälligkeit ohne Einrichtungslogo. „Wir sind schließlich Sozialarbeiter:innen und keine Fuhrpark-Expert:innen“, bringt Tajali den Vorteil des Wegfalls der Fuhrparkverwaltung auf den Punkt.

Auch bei cambio blickt man stolz auf das Jubiläum. Geschäftsführer Lasse Schulz betont: „Für die ersten 20.000 Kund:innen haben wir 30 Jahre gebraucht, für die letzten 10.000 nur fünf.“ Heute ist cambio mit 160 Stationen und über 680 Fahrzeugen der größte CarSharing-Anbieter in Bremen und Umgebung, ergänzt durch das Free-Floating-Angebot ‘smumo’. Der Elektroauto-Anteil wächst kontinuierlich. „Besonders freut es uns, dass wir wichtige Einrichtungen wie das Mädchenhaus im Alltag entlasten können“, so Schulz.
In Stuhr stehen seit Kurzem zwei Opel Corsa Electric Long Range am Rathaus bereit. Der neue Standort ist Ergebnis einer Ausschreibung, die cambio mit dem wirtschaftlichsten und nachhaltigsten Konzept gewann. Für Bürgermeister Stephan Korte ist CarSharing ein klarer Gewinn: „Das spart nicht nur Kosten, sondern auch Emissionen. Daher war es uns wichtig, direkt zum Start auf Elektroautos zu setzen.“ Dienstfahrten lassen sich flexibler organisieren, Bürger:innen erhalten eine unkomplizierte Alternative zum eigenen Auto – zentral gelegen und alltagstauglich.

35 Jahre nach den ersten CarSharing-Schritten in Bremen zeigt sich: Geteilte Mobilität kann Arbeit erleichtern, Ressourcen schonen und neue Freiräume schaffen.

MB

Weitere Informationen auf cambio-carsharing.de

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