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Ich bin Ich

15. September 2019 - 9. Februar 2020

Die Museen Böttcherstraße präsentieren mehr als 50 Selbstporträts der Expressionistin. Darunter Werke, die bisher noch nie ausgestellt waren.
Ihre Selbstdarstellungen zählen zu ihren wichtigsten Arbeiten und dürfen in keiner großen Ausstellung oder Monografie fehlen. Umso verwunderlicher, dass dieser wichtigen Werkgruppe im Oeuvre von Paula Modersohn-Becker bislang keine eigene Ausstellung gewidmet wurde. Diese Lücke wird mit dieser Sonderausstellung geschlossen.
Darin wird zum einen den Gründen für die hohe Anzahl an Selbstbildnissen nachgegangen. Zum anderen bietet die Zusammenführung die einmalige Chance, die künstlerische Entwicklung von Paula Becker, der Schülerin, zu Paula Modersohn-Becker, der Künstlerin, aus ihrer eigenen Perspektive in Bildern nachzuvollziehen. Die Vergleichbarkeit der Bilder, die sich über die Wiederholung des Motivs ergibt, zeigt frappierend, wie sehr Biografie und Kunst der Malerin verbunden sind.
Das eigene Gesicht scheint für sie das Mittel zu sein, um ihren Ideen und Vorstellungen Ausdruck zu verleihen. 1903 schreibt sie in ihr Tagebuch: „Stirn, Augen, Mund, Nase, Wangen, Kinn, das ist alles. Es klingt so einfach und ist doch so sehr, sehr viel.“ Mit dieser Bildsprache sollte sie später einmal in die Kunstgeschichte eingehen.
RG
15. September 2019 bis 9. Februar 2020 Museen Böttcherstraße, weitere Infos: www.museen-boettcherstrasse.de
(Foto: Paule-Modersohn-Becker-Stiftung, Bremen)

Details

Beginn:
September 15
Ende:
9. Februar 2020
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort