Nasser #7 Leben – Premiere am 13. März
Was passiert, wenn Familie alles ist – und zugleich zur Grenze wird? Die Premiere erzählt die autobiografisch grundierte Geschichte von Nasser El-Ahmad, deutsch-libanesischer Sohn, Hoffnungsträger der Verwandtschaft – und irgendwann Störfall im eigenen System.
Mit dem Älterwerden werden die Regeln enger: Musik gilt als ‘haram’, Medienkonsum bleibt reglementiert. Als der Konflikt mit dem Vater eskaliert, verlagert sich Nassers Leben nach draußen. Mit 15 entdeckt er die queere Partyszene Berlins, wird auf Facebook geoutet. Für die Familie ist das ein Bruch. Für ihn der Beginn eines neuen, riskanten aber lebendigen Weges.
Susanne Lipp und Rocko Schamoni bringen El-Ahmad seine Geschichte auf die Bühne: als Coming-of-Age-Drama, das von Rebellion, Selbstbehauptung und der Suche nach Identität zwischen Glauben und Sexualität erzählt.
Das Stück ist berührend, politisch und überraschend humorvoll und porträtiert einen jungen Mann, dessen Kampf um Selbstbestimmung ihn zum Aktivisten gegen Homophobie und für Menschenrechte werden ließ.
Ein Abend, der Mut macht, ohne zu moralisieren und der deutlich macht, dass echte Selbstbestimmung kein abstraktes Recht, sondern ein persönlicher Kraftakt ist. Regie führt Pascal Makowka.
Mika Dunkel
Premiere am 13. März um 19.30 Uhr.
Weitere Termine im März: 16., 17., 18. & 19.3./ 10h, 20.3./ 19.30h.
Schnürschuh Theater, Buntentorsteinweg 145, 28201 Bremen. Weitere Infos und Tickets: schnuerschuh-theater.





