Europasalon im Theater Bremen
’Übersetzen und Unterfordern’ – Europa im Gespräch
Brauchen wir eine gemeinsame europäische Identität, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen? Mit solchen Fragen kommt die bundesweite Salon-Reihe ‘Wir in Europa’ am 24. Juni um 18.30 Uhr nach Bremen. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung lädt gemeinsam mit der Deutschen Postcode Lotterie zu einem öffentlichen Abend ins Kleine Haus des Theater Bremen ein.
Unter dem Titel ’Übersetzen und Unterfordern’ geht es um europäische Identität, um unterschiedliche Sprachen, Erfahrungen und Blickwinkel – und um die Frage, ob Europa seine eigenen Möglichkeiten manchmal kleiner denkt, als es müsste.
Moderiert wird der Abend von der in Bremen geborenen Autorin Nora Bossong, die sich in Romanen, Essays und Gedichten immer wieder mit politischen und gesellschaftlichen Gegenwartsfragen beschäftigt. Auf dem Podium diskutieren Nino Haratischwili, Schriftstellerin, Theaterautorin und Regisseurin mit georgisch-deutscher Perspektive, Bernd Ulrich, Journalist und Publizist, der seit vielen Jahren über Politik, Demokratie und gesellschaftlichen Wandel schreibt, sowie Prof. Dr. Andreas Wirsching, Historiker und Kenner der europäischen Zeitgeschichte. Auch Jugendliche aus Bremen und Bremerhaven bringen ihre Sichtweisen ein. So entsteht ein Gespräch zwischen Generationen und Disziplinen – über Vielstimmigkeit, Zusammenhalt und die Frage, wie ein gemeinsames Europa klingen kann, ohne seine Unterschiede zu glätten.

Die Hertie-Stiftung engagiert sich unter anderem für Demokratieförderung und gesellschaftlichen Dialog. Mit ’Wir in Europa’ bringt sie diese Arbeit in ein offenes Gesprächsformat, das politische Fragen nicht nur Expertinnen und Experten überlässt, sondern verschiedene Erfahrungen und Stimmen zusammenführt.
CB/FR
Am 24. Juni um 18.30 Uhr, Kleines Haus Theater Bremen. Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter pretix.eu/europasalon/bremen
Foto: Europa-Salon Augsburg, (c) Marcus Merk, Augsburger Allgemeine






