Das Netzwerk Selbsthilfe organisiert am Samstag, 28. September, in der Zeit von 10 bis 18 Uhr den 17. SelbsthilfeTag. In der Bremer Glocke stellen an die 50 Selbsthilfegruppen aus Bremen und ‚umzu‘ ihre Angebote für Betroffene und Angehörige der interessierten Öffentlichkeit vor. Insbesondere der Umgang mit psychischen und chronischen Erkrankungen im Lebensalltag, verschiedenen Suchtformen aber auch mit seltenen Erkrankungen kann hier ‘Von Mensch zu Mensch‘ (Veranstaltungsmotto) erfahren werden.

Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard wird sich an diesem Tag um 10.30 Uhr in der Ausstellung im Foyer der Glocke vor Ort über die Vielschichtigkeit der Bremer Selbsthilfeszene informieren. Erstmalig wird neben der Ausstellung ein umfangreiches Vortragsprogramm angeboten. Es referieren Heinz Georg Parthey (Facharzt Schmerztherapie aus Delmenhorst – Schmerzen bei chronischen Erkrankungen), Prof. Dr. Uwe Gonther (Chefarzt AMEOS Klinikum Dr. Heines Bremen – Angehörige von psychisch Erkrankten), Wolfgang Reiter (Rechtsanwalt, Hospizhilfe Bremen – Offener Workshop zur Patientenverfügung), Dr. Dieter Geyer (Chefarzt Fachklinik Fredeburg – Sucht/Alkoholsucht im Alter) und Prof. Dr. Annelie Keil (Gesundheitswissenschaftlerin Bremen – Wie integriert man seine Diagnose in sein Leben?).

Im Netzwerk Selbsthilfe sind über 700 Selbsthilfegruppen mit insgesamt 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern organisiert. Das Spektrum reicht von Suchtkranken, Menschen mit psychischen Problemen, chronischen oder seltenen Erkrankungen bis zu pflegenden Angehörigen, Menschen mit Migrationshintergrund oder Behinderung.