YupYup Superfood
Superfoods statt Schnickschnack
Zwischen Coworking-Spaces, Innenstadttrubel und Coffee-to-go-Bechern setzt das Café YupYup auf einen anderen Rhythmus: entschleunigt, gesundheitsbewusst und erstaunlich kompromisslos.

In der Martinistraße hat sich das junge Konzept inzwischen einen festen Platz geschaffen – als Treffpunkt für Bowls, Specialty Coffee und vor allem jene kleinen bunten Törtchen, für die viele längst gezielt vorbeikommen.
„YupYup hebt sich vor allem durch das konsequent gesunde und gleichzeitig moderne Konzept ab: vegane Raw Cakes, Superfood-Bowls, Smoothies und Kaffee – alles möglichst ohne künstliche Zusatzstoffe, oft glutenfrei, laktosefrei und ohne Industriezucker“, erklärt Geschäftsführer Jay.

Tatsächlich wirkt hier vieles wie die Bremer Antwort auf den urbanen Healthy-Food-Lifestyle großer Metropolen. Besonders wichtig sei dabei „die Kombination aus ‘gesund’ und trotzdem sehr ästhetisch sowie alltagstauglich“.
Das stärkste Aushängeschild des Cafés seien dabei „eindeutig die veganen Raw Cakes“. Die cremigen Desserts würden „auf Cashewbasis hergestellt, ohne Backen, ohne raffinierten Zucker und glutenfrei“. Ein Konzept, das offenbar funktioniert. „Das zieht“, sagt Jay knapp – und wohl nicht ohne Grund. Die kleinen kunstvoll dekorierten Kuchen sind inzwischen weit über die vegane Szene hinaus gefragt und äußerst begehrt.
Der neue Standort im Clockwise-Gebäude markiert einen wichtigen Entwicklungsschritt. Zuvor war das Konzept unter anderem im Ekofair Nature Store sowie zeitweise als ‘YupYup by L’Épicerie’ vertreten. „Mit dem neuen Café in der Innenstadt gibt es jetzt deutlich mehr Sichtbarkeit, mehr Platz und eine eigenständigere Präsenz“, erzählt Jay. „Außerdem passt das moderne Coworking-Umfeld von Clockwise sehr gut zum gesundheits- und lifestyleorientierten Konzept.“

Mit dem Umzug habe sich vor allem die Außenwirkung und das Gesamtgefühl verändert. „Mit dem Umzug in die zentralere Martinistraße hat sich der Charakter noch stärker in Richtung eines einladenden Cafés und Treffpunkts für Coworker entwickelt und ist stärker auf Laufkundschaft sowie die Innenstadt ausgerichtet“, erklärt Jay.
Gleichzeitig sei das Angebot „breiter und besser präsentiert, also mehr Café-Charakter statt nur ein kleiner Food-Spot“. Das ursprüngliche Konzept bleibe dennoch klar erkennbar: „Das Grundkonzept mit gesunden, veganen Produkten ist aber gleich geblieben. Wir haben uns allerdings auch etwas für nicht-vegane Gäste geöffnet.“
So entsteht mitten in Bremen ein Ort, der Wellnessästhetik, moderne Cafékultur und urbanes Stadtleben miteinander verbindet – irgendwo zwischen Lunchbreak, Matcha-Date und süßer Sünde ohne Industriezucker.
Mika Dunkel
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