Ab jetzt sind 50 Fahrzeuge im neuen Free-Floating-System des CarSharing-Anbieters cambio im Einsatz. Unter dem Namen ‘smumo’ (smart urban mobility) war das Angebot am 20. August mit 30 Citroen C3 gestartet.

Genau fünf Wochen nach dem Start nimmt cambio das 50. smumo-Auto in Betrieb. „Die Zahl der frei fließenden Autos so schnell zu erhöhen ist sinnvoll. Denn smumo ist gut gestartet, und die zusätzlichen Autos verbessern die Verfügbarkeit des Angebots deutlich“, erläutert Lasse Schulz, Prokurist bei der cambio Stadt Auto Bremen Car­Sharing GmbH und Projektkoordinator von smumo.
Die Autos sind im Durchschnitt mehr als ein Mal pro Tag mit einer durchschnittlichen Strecke von 38 Kilometern unterwegs. Dabei werden einzelne Autos bis zu sieben Mal am Tag genutzt, während andere auch mal 48 Stunden nicht bewegt werden. Auch die zurückgelegten Kilometer variieren stark: Die kürzeste Strecke lag bei 2, die längste bei 2.000 Kilometern. Alle Free-Floating-Autos haben inzwischen eine Parkberechtigung für die Bewohnerparkzonen innerhalb des smumo-Gebietes. Damit stellt die Stadt Bremen CarSharing-Nutzerinnen und – Nutzer mit Anwohnern gleich, die einen privaten Pkw angemeldet haben. „Aus unserer Sicht ist diese Gleichstellung fair. Denn nur, weil ich ein CarSharing-Auto mit vielen anderen teile, heißt das ja nicht, dass ich weniger darauf angewiesen wäre als mein Nachbar, der ein oder sogar zwei eigene Autos im Haushalt hat“, kommentiert Kerstin Homrighausen, Geschäftsführerin der cambio Bremen die Entscheidung der Stadt. smumo-Autos stehen auf kostenfreien, öffentlichen Parkplätzen in einem klar definierten Gebiet, das Teile von Walle, Findorff, Schwachhausen sowie die östliche Vorstadt und die Neustadt umfasst.

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