Die Aktion #Ohneunsistsstill ist eine Initiative der deutschlandweiten Veranstaltungsbranche, die seit Mitte März vom bestehenden Veranstaltungsverbot betroffen ist.

Mit der Aktion ‘Kulturgesichter0421’ schließen sich auch in Bremen Vertreter der Branche dieser gemeinsamen Aktion an und möchten damit auf die vielen Schicksale hinweisen, die in Bremen hinter der sechstgrößten deutschen Volkswirtschaft stehen. Stellvertretend für viele tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bremen zeigen sich hier einige von ihnen, um der Branche ein Gesicht zu geben.
Die Aktion soll mehr Aufmerksamkeit für die Branche erzielen, die durch die Pandemie existenziell so stark bedroht ist wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig in Deutschland und die unter dem andauernden Veranstaltungsverbot weiterhin stark leidet.
Die Veranstaltungsbetriebe waren die ersten, die schließen, alle bestehende Veranstaltungen, Projekte, Jobs absagen und verschieben mussten und die ihren Beruf – von heute auf morgen – nicht mehr ausüben durften. Mit dieser Aktion treten sie in den Vordergrund, um auf die andauernde und prekäre Lage aufmerksam zu machen.
Durch die Pandemie ist die Veranstaltungsbranche existenziell so stark bedroht wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig in Deutschland. Ein Ende dieser Situation ist, ohne passgenauere Hilfen und Stufenpläne zur Lockerung der andauernden Veranstaltungsverbote, noch nicht in Sicht. Wenn ihre Stimmen nicht gehört werden, haben ihre Existenzen ganz sicher bald ein Ende. Und dann wird es auch in Bremen bald ganz still.

FR/RS

Weitere Informationen unter:
www.kulturgesichter0421.de