Seit dem 2. August bevölkern die nahezu lebendig wirkenden Stahlskulpturen von Robert Schad den Knoops Park. Aus massivem Vierkantstahl schafft er Zeichnungen im Raum.

Robert Schad ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Stahlbildhauer. Der 1953 in Ravensburg geborene Künstler lebt und arbeitet mittlerweile in Frankreich und Portugal. Seine Werke sind in vielen Museumssammlungen und im öffentlichen Raum in ganz Europa zu finden. Das Material ist dabei für Schad Ziel, nicht Mittel. Aus der Addition unterschiedlich langer, gerader Teile, die wie Glieder eines organischen Körpers verschweißt werden, entstehen bis zu 34 Meter hohe Skulpturen.
Die Ausstellung wurde am 2. August um 16 Uhr auf Kränholm und bei einem Spaziergang zu den Skulpturen in Knoops Park eröffnet. Der Künstler Robert Schad sowie Dr. Arie Hartog, Direktor Gerhard-Marcks-Haus und Inga Harenborg, Kuratorin Stiftung Haus Kränholm, führen in die Arbeit des Künstlers ein.
Am 5. August lud Kuratorin Inga Harenborg um 18:30 Uhr zu einer Kuratorenführung ein und am 23. um 11 Uhr sowie am 27. August um 18 Uhr stehen Spaziergänge mit Harenborg und Christof Steuer, dem ersten Vorsitzenden des Förderverein Knoops Park, auf dem Programm.

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