Als erste Stadt Deutschlands hat Bremen beschlossen, die öffentliche Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde in Kantinen, Kitas und Schulen schrittweise auf bis zu 100 Prozent Bioprodukte umzustellen.

Die BioStadt Bremen lädt darum zum Austausch ein, um die Umstellung mit allen Betroffenen gemeinsam auf den zu Weg bringen und die langjährig engagierten Akteure aus Bremen und der Region zu vernetzen. Vom 3. bis 4. Oktober 2019 findet daher der BioMarkt Bremen auf dem Findorffmarkt, einem der beliebtesten Wochenmarktstandorte der Stadt, statt (Neukirchstraße 45, 28215 Bremen).

Zwischen 11 und 17 Uhr steht die Vielfalt der regionalen und ökologischen Produkte im Mittelpunkt der Veranstaltung: Bio zum Anfassen, Schmecken und Erleben.
Und ab 17 Uhr kann man mit Live-Musik den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen lassen. Über den ganzen Tag hinweg gibt es eine Vielzahl von Aktionen, Verkostungen und weitere spannende Programmpunkte, moderiert von Otmar Willi Weber. Dabei werden interessante Impulse und wichtige Informationen rund um den ökologischen Landbau präsentiert.

Für den Klimaschutz ist nicht nur das Thema Ernährung von entscheidender Bedeutung. Auch das Thema nachhaltige Mobilität spielt eine wichtige Rolle. Radfahren ist in Bremen nicht nur Alltag, sondern Teil eines besonderen Lebensgefühls. Daher präsentieren sich auf dem diesjährigen BioMarkt rund 40 (Renn-)Rad-Klassiker: seltene Renn- und Sporträder der Vergangenheit, liebevoll gepflegt von Sammlern und Liebhabern. Die Freunde klassischer Fahrradkultur nutzen den BioMarkt als Startpunkt für eine entspannte Herbstausfahrt, die sie zu verschiedenen Biohöfen in Bremen und dem Umland führen wird. Gesellig wird die Fahrt wieder am BioMarkt enden. Der Startschuss fällt im Rahmen der Markteröffnung um 11:45 Uhr.

Der Freitagvormittag ist der Bedeutung des ökologischen Landbaus für die Erfüllung der Klimaziele gewidmet. In der „Klimaküche“ präsentieren sich verschiedene FÖJ-Einsatzstellen, um mit Interessierten ins Gespräch über ökologischen Landbau, Fleischkonsum und Abfallvermeidung zu sprechen.